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Die Frankfurter Bühne

Seit 1999 gibt es auf dem Museumsuferfest die Bühne des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main. Ziel dieses Veranstaltungskonzeptes ist es, den über zwei Millionen Besuchern des Museumsuferfestes zu zeigen, welch enorme kulturelle Vielfalt in der Frankfurter Kulturszene durch Migration entstanden ist. Neudeutsch würde man wohl sagen, wir präsentieren „The Power of Diversity“. Unabhängig von gerade aktuellen musikalischen Moden ist das Bühnenprogramm ein Beweis dafür, wie sich die ethnische Vielfalt der Frankfurter Bevölkerung immer mehr auch im täglichen kulturellen Leben der Stadt abbildet. Dies wird inzwischen auch national und international als Markenzeichen Frankfurter Lebensart gewertet.

Die Frankfurter Musikszene und die Frankfurter Kulturvereine bekommen hier die Chance, auf dem größten Kulturfest Frankfurts ihr vielfältiges und hochkarätiges Können zu zeigen. Zu sehen und zu hören sind Tanzgruppen in phantastischen Kostümen, Chöre, Akrobaten und Musik aller Sparten. HipHop, Folklore, Weltmusik, Rock, Pop, Soul, Klassik, Jazz, Volkstanz, Streetdance - jede Stilrichtung ist vertreten. Das Publikum begibt sich drei Tage lang auf eine einmalige musikalische Rundreise um die Welt. Auf der Bühne des Amtes treten jedes Jahr etwa 50 Gruppen mit über 500 Musikern und Tänzern von der Kindergruppe bis zum Gospelchor aus über 80 Nationen auf. Am Vor- und Nachmittag präsentieren sich die Tanz- und Musikgruppen der Frankfurter Vereine, und am Abend bestimmen die professionellen Musiker und Bands das abwechslungsreiche Programm. Manche zwischenzeitlich in Deutschland sehr erfolgreiche Interpreten haben hier ihre ersten Schritte gemacht. Einige der bei uns regelmäßig auftretenden Folkloregruppen haben internationale Preise und Wettbewerbe gewonnen. Wo auch immer die Akteure ihre Wurzeln haben, welcher Kunstform sie sich verschrieben haben, eines verbindet sie (fast) alle:

Sie sind Frankfurterinnen und Frankfurter!